billbrook

Die Aufgabe

Blick nach Osten

„Hamburg richtet seinen Blick nach Osten und lädt zur Diskussion über neue Entwicklungsperspektiven ein. Nach der Erweiterung der Innenstadt durch die HafenCity, der Erneuerung der Elbinseln und des Harburger Binnenhafens mit dem Sprung über die Elbe wird es in einer dritten großen Kraftanstrengung darum gehen, die urbanen Räume stromaufwärts im Osten Hamburgs wieder näher an die Stadt zu rücken.“ (Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg)

Im Konzept Stromaufwärts an Elbe und Bille soll auch der Teilraum Billbrook mit seinem Industriegebiet einem Modernisierungsprozess unterzogen werden.

Es wird ein Diskussionsprozess über die Entwicklungsperspektiven für Billbrook angestoßen. Die wirtschaftliche Dynamik des Standortes soll weiter gestärkt werden und moderne und zukunftsfähige Arbeitsplätze generieren. Für die Industrie- und Gewerbelagen Rothenburgsort und Billbrook sollen neue Unternehmen durch Profilierung und bessere stadträumliche Qualitäten gewonnen werden, damit das Industriegebiet Billbrook/Rothenburgsort auch zukünftig ein Magnet für moderne Industrieunternehmen ist.

Im Frühjahr 2015 wurden die HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sowie die IBA Hamburg GmbH durch die Behörde für Wirtschaft Verkehr und Innovation (BWVI) mit der Erstellung eines Handlungskonzepts zur Modernisierung und Revitalisierung des Industriegebietes Billbrook/Rothenburgsort beauftragt. Ziel dabei ist, die Industriesicherung sowie Neuansiedlungen wertschöpfungsstarker, arbeitsplatzintensiver Unternehmen in Zukunftsbranchen. Zur Aufgabenstellung gehörten auch die Prüfung von Flächensicherung und Flächeneffizienz sowie eine funktionale und gestalterische Aufwertung. Auf Grundlage der Aufgabenbeschreibung wurde im Handlungskonzept eine umfassende Bestandsanalyse mit Strategien und daraus resultierenden Maßnahmen von HWF und IBA Hamburg erarbeitet. Das Handlungskonzept definiert 6 Handlungsfelder, die im Detail betrachtet wurden:

  • Flächenmanagement
  • Infrastruktur
  • Verkehr undMobilität
  • Städtebau und Freiraum
  • Markt und Unternehmen
  • Kommunikation und Beteiligung

Im vor Ort angesiedelten Projektbüro arbeitete ein interdisziplinäres Team. Hierzu gehörten der Quartiersmanager Georg Seeck, der den Kontakt zu den ansässigen Unternehmen hält und Ansprechpartner zur Integration für die Menschen aus öffentlicher Unterbringung in Arbeitsverhältnisse vor Ort ist. Rückmeldungen aus der Unternehmensbeteiligung sind bei der Erstellung des Konzeptes kontinuierlich mit eingeflossen.

Die Erarbeitung des Handlungskonzepts hat dabei wesentlich auch von der Einrichtung einer Steuerungsgruppe mit Vertretern der beteiligten Behörden und des Bezirkes Hamburg-Mitte, Vertretern des Industrieverbandes Hamburg, der Handelskammer Hamburg, der Handwerkskammer, des Billbrookkreises sowie ortsansässiger Unternehmen profitiert, die mit ihren profunden Kenntnissen und Einschätzungen wichtige Impulse für die Ausgestaltung und Steuerung des Gesamtprozesses beigetragen haben.

Klimaschutzteilkonzept

Aufbauend dazu wird derzeit ein Klimaschutzteilkonzept für das Industriegebiet Billbrook/Rothenburgsort erarbeitet. Ziel ist die Bestandsaufnahme der Energie- und Ressourcenverbräuche des Gebietes, die Erstellung einer Treibhausgasbilanz, die Identifikation von Klimaschutzpotenzialen und die Entwicklung eines konkreten Maßnahmenkataloges. Die Arbeitsschritte sollen in enger Abstimmung und unter Beteiligung ansässiger Unternehmen und Grundeigentümer erfolgen.

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