Dialog

Auswertung 1. Infoveranstaltung

Am 20. Juli 2015 fand in der Still Arena die erste öffentliche Informationsveranstaltung „Billbrook/Rothenburgsort: Gemeinsam für den Industriestandort von morgen“ statt. Nach Erläuterungen des Arbeitsprogramms zum Handlungskonzept zur Modernisierung und Revitalisierung des Industriegebiets Billbrook/Rothenburgsort durch den Senator Frank Horch, Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Dr. Rolf Strittmatter, Geschäftsführer der HWF Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg GmbH und Georg Seeck, Quartiersmanager, entwickelte sich eine rege Frage- und Antwortrunde. Ideen zu neuen Entwicklungsperspektiven des Industriegebiets wurden geäußert und Vorschläge zur Revitalisierung und Modernisierung des Quartiers gemacht.

Neben der aktiven Teilnahme am Dialog boten große Karten des Projektgebietes die Möglichkeit zur Partizipation. Mit Hilfe von farbigen Klebepunkten und korrespondierenden Zetteln, konnten die Teilnehmer der Veranstaltung ihren Standort im Quartier verorten, positive Beispiele und Handlungsbedarfe auszeichnen und kommentieren (siehe Fotos). 
Insgesamt gab es rund 80 Beiträge. Die Positivbeispiele sind zumeist durch einfache Nennungen eines Ortes oder eines konkreten Sachverhalts von den Teilnehmern dargelegt. Im Vergleich dazu finden sich auf den roten Zetteln differenziertere Formulierungen.

Wiederkehrend genannt wurden die Verkehrssituation bzw. die verkehrliche Anbindung. Behinderungen durch die ungeregelten Parksituationen während Be- und Entladevorgängen, fehlende Pkw- und LKW-Stellplätze, das Abstellen von ausrangierten Fahrzeugen und die Verschmutzung durch Müll. Eine geringe Taktung des ÖPNV zu Stoßzeiten, die spärliche Beleuchtung von Haltestellenzugängen des ÖPNVs, die unzureichende Ausstattung mit Radwegen ebenso wie der Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel durch alternative Mobilitätsangebote, wie z.B. Fahrradverleih und Carsharing, waren ein weitere Anliegen der Gäste der Veranstaltung. Verbesserungsmöglichkeiten wurden auch Bereich der Aufenthaltsqualität im Gebiet gesehen. Desweiteren gab es Anliegen zur Flüchtlingsunterbringung, das eingeschränkte Nahversorgungsangebot sowie die Probleme mit der technischen Infrastruktur.

In der Auswertung finden sich durch mehrfach Nennung übergeordnete Themenkomplexe die ähnliche Anliegen und Vorschläge bündeln.

Auswertung

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