Standort

BILLBROOK

Billbrook – zentrumsnah und industriell geprägt

Das Industriegebiet mit einigen Wohnhäusern war ehemals ein dicht besiedeltes Arbeiterviertel. Im Zweiten Weltkrieg wurde Billbrook fast vollständig zerstört.

Der Stadtteil Billbrook liegt im Osten von Hamburg und gehört dem Bezirk Hamburg-Mitte an. Er umfasst ein Territorium von circa sechs Quadratkilometern. In Billbrook leben etwa 1.100 Einwohner, 1998 waren es noch über 1.600. Bereits 1395 wurde der Stadtteil, der damals zum Dorf Billwärder gehörte, urkundlich erwähnt. Billbrook bestand einst zum Großteil aus bäuerlichen Betrieben.

Über die Jahrhunderte entstanden Landhäuser für wohlhabende Hamburger Bürger. Zum Teil wurden diese Landhäuser noch im 20. Jahrhundert als Landgasthöfe genutzt. Die ersten Industrieansiedlungen entstanden um 1850. Damit setzte eine zunehmende Verdrängung der Landwirtschaft ein. Im Jahr 1912 wurde Billbrook von Billwerder getrennt und damit ein eigener Stadtteil. Während des Ersten Weltkrieges entstand hier das größte Kraftwerk in Hamburg, das Großkraftwerk Tiefstack. Im Juli 1943 wurde Billbrook durch Fliegerangriffe der Alliierten fast vollständig zerstört.

Der Stadtteil wird begrenzt durch zwei Flüsse, die Elbe und die Bille. Fünf Kanäle schlängeln sich durch Billbrook: Der Tiefstackkanal, der Billbrookkanal, der Tidekanal, der Moorfleetkanal und der Industriekanal, die alle trotz geringem Tiefgangs schiffbar sind. Genutzt wurden sie jedoch hauptsächlich für die Entwässerung des Viertels, denn Billbrook liegt in einem der Sumpfgebiete Hamburgs.

Quelle: http://www.hamburg.de/billbrook/ [Stand 05.08.2015]

ROTHENBURGSORT

Rothenburgsort - Industrie, Arbeiten und Wohnen im Einklang mit der Natur

Rothenburgsort ist insbesondere bei Arbeitnehmern dank der Industrie- und Gewerbebranche ein beliebtes Wohnviertel. Viele Grünflächen sowie der direkte Anschluss an die Innenstadt sorgen für eine hohe Lebensqualität.

Rothenburgsort liegt im Südosten der Hamburger Innenstadt und befindet sich zwischen der Norderelbe und der Bille. Dabei zählt der Stadtteil zum Bezirk Hamburg-Mitte. Etwa 8.300 Einwohner leben hier auf einer Fläche von 7,6 Quadratkilometern. Der Stadtteil besitzt ein größeres Wohngebiet, das im Norden von Eisenbahnanlagen umgeben wird. Dahinter wird die Fläche in erster Linie von Industrie- und Gewerbeunternehmen genutzt. Im Westen von Rothenburgsort befinden sich die Stadtteile Hafencity, Hammerbrook, Veddel und Wilhelmsburg. Südlich liegen Spadenland und Tatenberg, die zum Bezirk Bergedorf gehören. Dazu zählt auch das östlich gelegene Moorfleet, während Billbrook, das ebenfalls im Osten liegt und Hamm-Süd, das nördlich zu finden ist, wiederum zu Hamburg-Mitte gehören.

Große Teile von Rothenburgsort zählen bereits seit 1385 zu Hamburg. Die heutigen Straßen Billhorner Deich und Ausschläger Elbdeich markieren den früheren Deich, der im Jahre 1494 nach mehrjähriger Bauzeit fertiggestellt wurde. Der Stadtteil ist nach der Familie Rodenburg benannt, die große Teile des Gebiets besaß, ehe sie im Jahre 1742 ausstarb. Aufgrund der anliegenden Industrie- und Gewerbeunternehmen ist das Quartier heute vor allem für Arbeitnehmer attraktiv. Dabei profitieren die Einwohner auch von der guten Infrastruktur und dem S-Bahnhof.

Das Wahrzeichen von Rothenburgsort ist das Wasserwerk, zu dem ein 64 Meter hoher Turm gehört, der schon aus großer Ferne zu erkennen ist. Alexis de Chateauneuf war der Architekt des bereits 1848 erbauten Turms, der heute unter Denkmalschutz steht. Früher wurde von hier das Trinkwasser in die Haushalte Hamburgs geleitet. Nach der großen Cholera-Epidemie der Hansestadt 1892 wurden zusätzlich Sandfilter auf der Insel Kaltehofe errichtet, um das Wasser zu säubern.
Quelle: http://www.hamburg.de/rothenburgsort/ [Stand 05.08.2015]