Dialog

Industriestandort 4.0

 

Fachtagung Industriestandort 4.0 - Zukunftsfähige Industriegebiete in der Stadt

 

Am 30. Oktober kamen rund 150 Fachexpertinnen und Fachexperten, Unternehmensvertreter sowie Vertreter städtischer Institutionen zur Fachtagung "Industriestandort 4.0", um über die Zukunft des Industriegebiets Billbrook zu reden.

 

Zu Beginn der Veranstaltung sagte Staatsrat Dr. Torsten Sevecke in seinem Grußwort: „Im Standortwettbewerb sind anforderungsgerechte, passende Industriegebiete ein Wettbewerbsvorteil und können so die Verlagerung von Industriebetrieben vermeiden. Hamburg möchte als Standort auch für die Industrie attraktiv sein und verfolgt im Unterschied zu anderen Metropolen den Ansatz, Industrie nicht an die Peripherie zu verlagern, sondern auf ihren Flächen in der Stadt zu sichern.“ Ergänzend betonte Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg: „Attraktiver Städtebau trägt zur Innovationskraft eines Standorts bei. Eine optimale Straßeninfrastruktur mit digitaler Verkehrslenkung, öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität, eine gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad für die Beschäftigten und nicht zuletzt ein verlässliches Angebot an Nahversorgung sind auch Anforderungen der `Industrie von morgen´“.

 

Mit rund 770 Hektar und über 1.000 ansässigen Unternehmen ist das Industriegebiet Billbrook/Rothenburgsort das größte außerhalb des Hamburger Hafens. Im Rahmen des vom Bund geförderten Forschungsfeldes „Nachhaltige Entwicklung von Gewerbegebieten“ haben die IBA Hamburg und die HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Auftrag der Behörde für Wirtschaft Verkehr und Innovation Handlungsvorschläge zur Modernisierung und Revitalisierung des Industriegebietes Billbrook/Rothenburgsort erarbeitet. Eine Senatsentscheidung zur weiteren Umsetzung wird für 2019 vorbereitet. Dabei stehen die Themen Verkehrsmanagement und Flächenmobilisierung im Vordergrund.

 

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Forschungsprogramms "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" (ExWoSt) gefördert.

 

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