Dialog

Zur Zukunft der Arbeit in der Stadt - Fachtagung wurde von rund 200 Gästen besucht

Mehr als 200 Gäste besuchten am 29. April die Fachtagung, bei der nationale und internationale Fachexperten zu Fragen der Zukunftssicherung von Gewerbestandorten in Hamburg sprachen. Im Zentrum der Veranstaltung standen Fragen wie: Welche Anforderungen haben bestehende Betriebe im Stadtgefüge? Wie sehen Gewerbegebiete und die Produktion der Zukunft aus? Welche Instrumente und Strategien sind für eine nachhaltige Gewerbegebietsentwicklung notwendig?  

In ihrer Begrüßung wies Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, auf den rasanten Wandel der Stadt des 21. Jahrhunderts hin: „Vieles, was früher partout nicht zusammenging, passt inzwischen vielerorts reibungslos – Wohnen und produzierendes Gewerbe etwa, wie wir es unter anderem mit unserem Konzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ forcieren. Die Querschnittsaufgabe einer gut funktionierenden und zugleich lebenswerten Stadt stellt eine große Herausforderung für Stadtplanerinnen und Stadtplaner, Architekten, Wissenschaftlerinnen, Ökonomen und Ökologen dar.“

Dr. Rolf Bösinger, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation konkretisierte in seiner Rede das Grundgerüst von „Stadtquartieren der Zukunft“: „Die Idee ist die Schaffung einer kompakten Siedlungsstruktur mit Nutzungsmischung, d. h. Wohnen, Arbeiten, Bildung, Versorgung sowie Freizeitgestaltung finden in ein und demselben Quartier statt. Ein solches Konzept hat nicht nur Vorteile für die Bewohner, die durch verkürzte Wege ihre Zeit besser nutzen können, sondern entlastet auch den städtischen Verkehr.“

Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg GmbH, hob hervor, dass die IBA Hamburg in ihren Projektgebieten stets auf eine gute Nutzungsmischung achte: „Zum Beispiel in unserem Projektgebiet Nord-Süd-Achse in Wilhelmsburg: hier wird im Juli der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb entschieden. Das Ziel für das Quartier besteht einerseits in einer Aufwertung der bestehenden Wasserlagen, als auch in einer guten Nachbarschaft von Wohnen und Gewerbe.“ 

Gefördert im Rahmen des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau ExWoSt“. Das Forschungsprogramm „ExWoSt“ ist ein Programm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) betreut.

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