Billbrook

Der Standort soll gestärkt und zu einem Magneten für moderne Industrieunternehmen und industrienahe Dienstleistungsunternehmen werden.

Billbrook

Die ersten Industrieansiedlungen entstanden um 1850. Damit setzte eine zunehmende Verdrängung der Landwirtschaft ein. Im Jahr 1912 wurde Billbrook von Billwerder getrennt und damit ein eigener Stadtteil. Während des Ersten Weltkrieges entstand hier das größte Kraftwerk in Hamburg, das Großkraftwerk Tiefstack. Im Juli 1943 wurde Billbrook durch Fliegerangriffe der Alliierten fast vollständig zerstört.

Der Stadtteil wird begrenzt durch zwei Flüsse, die Elbe und die Bille. Sechs Kanäle ziehen sich durch Billbrook: Billekanal, Billbrookkanal, Tiefstackkanal, Tidekanal, Moorfleeter Kanal sowie Industriekanal bieten punktuell trimodalen Verkehrsoptionen und tragen zur ganz eigenen städtebauliche Qualität des Standorts bei.

In Billbrook ist eine breite Palette der industriellen Produktion beheimatet: vom Maschinenbau über die Herstellung von Chemie und Kunststoffen bis zur Produktion von Lebensmitteln. Zudem gibt es zahlreiche Speditionen, Lagereiunternehmen und Versorgungsunternehmen, Großhandel, Bauunternehmen sowie Abfallverwertunganlagen und Recyclinganlagen. Vor Ort sind sowohl traditionsreiche als auch jüngere Industrieunternehmen und Dienstleister vertreten, die zum Teil auch auf internationalen Märkten eine hohe Bedeutung haben – wie zum Beispiel Still, Darboven, Rofin-Sinar, Albis Plastic und andere.

Im Industriegebiet Billbrook sind von den 1.129 Betrieben und Anlagen zirka 53 genehmigungspflichtig nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz.